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In freier Natur sind Karpfen den ganzen Tag auf Nahrungssuche. Koi haben keinen Magen, sind also nicht satt zu kriegen. Sie zählen zu den Allesfressern und sind somit in der Lage tierische und pflanzliche Nahrungsbestandteile zu verdauen.

Verdauung und Nährstoffaufnahme der Koi sind temperaturabhängig. Die Verwertung der Nährstoffe ist bei hohen Wassertemperaturen effektiver als bei niedrigen.

Futtermenge und Zusammensetzung müssen den Jahreszeiten angepasst werden. Eine ausgewogene und richtige Ernährung, ist maßgeblich für die Gesundheit und Kondition der Koi.

Falsches Füttern führt in jedem Fall zu massiven Schädigungen und ist zu vermeiden!


Im Winter haben die Koi ihren Stoffwechsel verlangsamt, wodurch sie nur noch sehr wenig Nahrung benötigen. Unter 10°C muss die Futtermenge der langsameren Verdauung, dem Stoffwechsel sowie der Nährstoffaufnahme angepasst werden. 

Nur wenn die Koi aktiv und auf Nahrungssuche sind, darf gefüttert werden. Zu beachten ist ebenfalls, dass die Filterbakterien bei diesen Temperaturen nicht aktiv sind und somit keine Nitrifikation stattfindet. Da sich die Wasserwerte schnell verschlechtern können, sind auch im Winter die Wasserparameter zu prüfen und Teilwasserwechsel durchzuführen.

Koifutter für den Winter sollte nur wenig Kohlenhydrate enthalten. Zu hohe Bestandteile an Kohlenhydraten führen im Winter zur Belastung des Stoffwechsels der Koi.

Koi mit einer guten Kondition, können bei tiefen Temperaturen, im ruhenden Zustand zwei bis drei Monate ohne Nahrung überwintern. 


Eine ausreichende Energieversorgung ist während der Erwärmungsphase besonders wichtig. Zur relativ schnellen Umstellung des Stoffwechsels, haben die Koi im Frühjahr einen besonders hohen Energiebedarf. Geeignet sind energiereiche Futtermittel mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Eine falsche Fütterung während dieser Periode, macht die Koi besonders anfällig für Krankheiten. 


In den Sommermonaten ist der Bedarf an Eiweiß und Fett nicht so hoch wie in den kalten Perioden. Nachdem die Wassertemperaturen gestiegen sind und die Fische die Erwärmungsphase gut überstanden haben, kann mit der normalen Sommerfütterung begonnen werden. Bei Wassertemperaturen oberhalb von 21°C, liegt die optimale Futtermenge bei ca. 1,5% des Körpergewichts der Koi. Die Gesamtration sollte über den Tag verteilt, in mehreren kleinen Portionen verfüttert werden.


Für die kalte Jahreszeit benötigen Koi sehr viel Energie. Daher ist es im Herbst besonders wichtig die Tiere mit ausreichend Energie zu versorgen. Koi bilden für die Überwinterung Fettreserven. Die Bildung von Energiereserven, ist ebenfalls entscheidend für das kommende Frühjahr. In der Phase der Erwärmung, zehren die Koi an ihren Reserven. Viele Probleme bei der Überwinterung sowie Konditionsschwächen im Frühjahr lassen sich durch eine gute Vorbereitung auf den Winter vermeiden. Hochwertige, energiereiche und vor Allem leichtverdauliche Futter mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, bilden die Grundlage für eine gute Kondition.


Man sollte stets beachten, dass die Futterrate im Zusammenhang mit den Wasserparametern steht. Der Phosphateintrag, Stickstoffverbindungen sowie Abbauprodukte der Nitrifikation, können insbesondere bei Koiteichen mit einem starken Algenwachstum, negative Auswirkungen auf die Wasserwerte haben. In solchen Teichen füttert man wenn die pH-Werte im Tag-Nachtzyklus am niedrigsten sind und noch genügend Sauerstoff für die Verdauung vorhanden ist.

Für den Fall einer Urlaubsreise, sollte übermäßiges Füttern durch Nachbarn vermieden werden. Wenn Sie keine kompetente „Vertretung“ haben, kommen Koi auch mal zwei Wochen ohne Futter aus.